6. Etappe – Krakau nach Zakopane

Die nächste Etappe führt uns zum südlichsten Punkt unserer Reise, nach Zakopane in der hohen Tatra. Die Stadt ist jedem Wintersport begeisterten bekannt für seine Skipisten und seine Skiflugschanze. Im Sommer kann man ausgedehnte Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade unternehmen, bis hinauf auf 2500m.

Typischer Zakopane Baustiel

Die ca. 120km lange Strecke führt uns von Krakau kommend direkt nach Süden. Nominal recht kurz, doch wir hatten nicht mit dem wahnsinnigen (Reise-) Verkehr in die Berge gerechnet. Die Hälfte der Strecke bestand aus zäh fließendem Verkehr, den wir das ein oder andere mal durch Nutzung der Mittelgasse umgehen konnten. Ich möchte hier nochmals ausdrücklich die polnischen Fahrer loben, die uns oft Platz gemacht haben und uns aktiv zum Überholen aufgefordert haben. Sehr schöne Geste!

Die Pferde in den Bergen

Generell sehen wir bisher eine Unmenge an Großbaustellen auf polnischen Straßen. Bei Fernstraßen geht der Trend zur zweiten Spur, Brücken werden erneuert und oder verbreitert, Beläge erneuert. Der Straßenbelag oder der Zustand der Straßen lässt sich meistens mit gut bis sehr gut beschreiben. Lediglich in den Ballungszentren finden sich an den Ringen um die Stadt Spurrillen auf der Fahrbahn und ab und zu schlechter Belag. Bei dem (Schwerlast-) Verkehr den wir nördlich und südlich von Krakau gesehen aber auch kein Wunder.

Der Platz

In Zakopane ist den Sommer über die „Hölle“ los. Schon früh am Morgen sind die Straßen der Stadt komplett verstopft und für die Fahrt in die Stadt – nur wenige Kilometer – wird mit dem Bus eine halbe Stunde und mehr benötigt, da es nur im Stop-und-Go Rhythmus weitergeht.

Hatten wir ursprünglich Fahrten in die Umgebung vorgehabt, so haben wir diese Vorhaben schnell auf Eis gelegt und uns auf das wandern konzentriert. Damit geht es auch in den nächsten Beitragen weiter. Also, dran bleiben! 🙂

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